Semester(ferien) – Jetzt wird es erst richtig stressig!

 

Semesterferien – eigentlich sollte man ja denken, dass man in dieser Zeit mal etwas vom stressigen Studenten-Alltag entspannen kann. In der Realität ist es aber eher andersherum. Sobald die letzte Klausur geschrieben ist, geht es erst richtig los mit dem Stress.

Clausthal-Zellerfeld – Ende Februar

Viele Studenten haben schon im Januar mit dem Lernen für die Klausurenphase für das Wintersemester begonnen. Ab Anfang Februar gibt es dann ein Gefacht mit einer Klausur nach der anderen, dass man noch gerade so weiß welcher Wochentag heute ist. Völlig fertig und übermüdet schleppt man sich nach einer Nacht voller neuer Themen am nächsten Tag zur Klausur.

Die Vorfreude auf die klausurenfreie Zeit wächst. Doch da man als Student ja so viel Zeit hat, wird einem diese Phase der Entspannung erstmal schön mit Pflichtveranstaltungen, Praktika und Protokollen voll gehauen. Nachdem man dies einmal mitgemacht hat, weiß man, wieso so viele Berufseinsteiger nach ihrem Studium erstmal an Burnout leiden.

Bei uns Chemieingenieuren ist es zum Glück noch nicht so schlimm wie bei manchen anderen Studiengängen, doch stressig ist es allemal.

So hat man sich, wie in der Einleitung schon beschrieben, durch die Klausurenphase geschleppt, in der man noch das ein oder andere Prakitkum mit Protokollabgabe bewältigen musste. Doch danach wartete kein Moment der Erholung. Ab dem ersten Werktag nach der letzten Klausur heißt es Anwesenheitspflicht im Labor von 8 Uhr – 18 Uhr für die nächsten drei Wochen.

Eigentlich macht so ein Praktikum ja sehr viel Spaß. Gerade da man nach der ganzen Theorie auch endlich mal was praktisches zum Anwenden hat. Doch nach der anstrengenden Vorgeschichte ist es wirklich ziemlich hart.

Eigentlich kann man daher sagen, dass die Semesterferien eher Protokoll-Bearbeitungs-Zeit beziehungsweise Praktikums-Zeitraum genannt werden sollten. Das Wort Ferien ist hier jedenfalls völlig falsch gewählt und vermittelt die falsche Assoziation.

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