Umlautdomain – Aus oe werde ö

Seit heute ist dieser Blog über eine neue zusätzliche Domain erreichbar. Das ö in meinem Vornamen muss nun nicht mehr gedanklich beim Tippen in ein oe umgewandelt werden. Was jetzt einfacher aussieht, ist technisch ein kleiner Aufwand.

Das normale Prozedere bei dem Wunsch nach einer neuen Domain besteht aus den Schritten Bestellen und Einrichten. Bei Umlautdomains, besonders beim ersten Kontakt, merkt man aber schnell, dass hier etwas anders läuft.

Kurz nach der Bestellung wurde aus dem schönen JörnBrauns.DE ein leicht kryptisch aussehendes Gebilde xn--jrnbrauns-07a.de.

Recherchiert man dieses Problem im Internet stößt man schnell auf das Wort Punycode. Hierbei handelt es sich laut Wikipedia um ein standardisiertes Kodierungsverfahren zum Umwandeln von einer Unicode-Zeichenkette in eine ASCII-kompatible Zeichenkette, die aus den Zeichen a bis z und 0 bis 9 besteht. Es wurde dazu entwickelt um auch Umlaute und andere nicht ASCII-konforme Zeichen für Domainnamen verwenden zu können.

Durch dieses Verfahren ist zumindest das Aufrufen solch einer Umlautdomain kein Problem mehr, meist muss man sich aber darauf einstellen, dass die kryptische Schreibweise verwendet werden muss. Viele e-Mail-Anbieter, wie Google und Yahoo haben noch Probleme überhaupt eine solche Domain als Empfänger zu verwenden und quittieren das Absenden mit einer Fehlermeldung.

Genau aus diesem Grund bleibt JoernBrauns.DE auch weiterhin die Hauptdomain für diesen Blog. Die Variante mit Umlaut ist lediglich eine kleine Erleichterung beim Eingeben der Adresse im Browserfenster.

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