dynBox – Testserver – Benchmark

Mein favorisierter Anbieter für vServer ist zwar netcup, dennoch kann ein Blick über den Tellerrand nicht schaden. Auf der Suche nach einem günstigen Anbieter von KVM-Servern auf Prepaidbasis bin ich auf dynBox gestoßen. In dem Produktportfolio befinden sich neben OpenVZ-Servern auch vServer auf KVM-Basis. Ein großer Pluspunkt sind kostenlose Testserver, die für maximal 24 Stunden gemietet werden können. In diesem Artikel könnt ihr meine Erfahrungen mit dem Server nachlesen.

Der Testserver kann problemlos auf der Internetseite des Anbieters geordert werden. Nach ca. 2 Stunden war die Bestellung auch schon bestätigt und der Server wurde bereitgestellt. In meinem Fall hat der Testserver folgenden Spezifikationen:

  • 3 vCores
  • 4GB RAM
  • 100GB Festplatte
  • 1GBit/s (shared)
  • KVM-Virtualisierung

Zum Testen habe ich Debian Jessie (stable) mit dem aktuellen Kernel aus jessie-backports installiert. Ansonsten liefen keine weiteren Dienste oder Programme auf dem Server.

Um einen ersten Überblick von der effektiven Netzwerkanbindung zu bekommen, habe ich ein Benchmark-Skript von Servermom.org ausgeführt, welches die Downloadgeschwindigkeit über die Welt verteilt testet. Ebenso wird die Geschwindigkeit der Festplatte überprüft.

Im Großen und Ganzen hält die Netzwerkverbindung, was sie verspricht. Von Leaseweb konnten Übertragungsraten von 108 MB/s gemessen werden, was in etwa 864 Mbit/s entspricht. Einem von mir durchgeführten Traceroute zu urteilen dürfte der Testserver in einem Rechenzentrum in Frankreich betrieben werden. Auf der Anbieterwebsite werden explizit Hamburg (DE) und Straßburg (FR) als Serverstandorte ausgewiesen. Lediglich die Festplatte könnte mit 6MB/s (48 Mbit/s) etwas schneller ausfallen.

Da im Zusammenhang mit Testberichten von vServern gerne nach einem Bericht von UnixBench verlangt wird, habe ich diesen ebenfalls für euch durchgeführt.

Hier erreichen die 3 vCores gemeinsam und einzeln gute Werte. Das System wirkte beim Arbeiten in der Shell sehr flüssig.

Zusammenfassend hält der vServer, was seine Spezifikationen versprechen. Die schnelle Netzwerkanbindung und seine gute Rechenleistung sind besonders hervorzuheben. Meine Suche nach einem ernstzunehmenden Prepaid-Anbieter für KVM-Server scheint beendet zu sein. Wenn ich kurzfristig mal einen vServer benötige oder ggf. einen Backupserver einrichten möchte, kommt der Anbieter dynBox sicherlich in die engere Auswahl.

Wenn ihr in Erwägung zieht ein Angebot von dynBox in Anspruch zu nehmen würde ich mich freuen, wenn ihr meinen Partner-Link verwendet.

Hat euch dieser Testbericht gefallen oder habt ihr weitere Fragen, dann schreibt einfach ein Kommentar.

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